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Lindchen 2017

Einschulung

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  • 06.09.17

Vom Juden Jesus sprechen im Religionsunterricht

IMG 7183Im Rahmen des Lehrplans der 3. Klasse wird den Schülerinnen und Schülern im katholischen Religionsunterricht auch das jüdische Leben in Anfängen nahe gebracht, da Jesus Christus - auf den sich die christliche Religion gründet - als Jude in Israel gelebt hat.

Die Schüler erfahren u. a., dass das Gotteshaus der Juden Synagoge heißt und lernen einige Gegenstände kennen, wie den siebenarmigen Leuchter, die Thorarollen (mit den Gesetzestexten) und den Thoraschrank.

Das wichtigste Gotteshaus z. Z. Jesu aber war der Tempel in Jerusalem. Jesus ging dort oft hinein um von Gott, dem barmherzigen Vater aller zu erzählen. Manchmal hatte er dort auch Auseinandersetzungen mit den dortigen Priestern und Gelehrten. Leider ist der Tempel schon vor fast 1900 Jahren von den Römern zerstört worden. Heute steht nur noch ein kleiner Teil der ehemaligen Westmauer. 

 

 

 

Der wöchentliche Feiertag ist nicht der Sonntag, sondern der Sabbat, der immer am Samstag gefeiert wird. Er geht auf den siebten Tag der Woche zurück, der in der Thora und der christlichen Bibel der Ruhetag Gottes ist, wie die Schüler schon im Religionsunterricht gelernt haben.

Das wichtigste Fest der Juden ist das Pessach-Fest. Es erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten unter Moses. Ohne dieses Ereignis, der Rettung des jüdischen Volkes aus der Sklavenschaft in Ägypten, ist die jüdische Geschichte nicht zu denken.

IMG 7177Mit Bildern, Texten und Rätseln haben sich die Schüler dem Judentum und unserem Religionsgründer Jesus genähert. Zum Schluss haben sie eine eigene kleine Thorarolle gebastelt, die einen hebräischen Text und zwei eigene kurze Gebete beinhaltet..

 

 

 

 

 

 

 

Autor: Jürgen Kreft